Als Gastgeber in Peking

von Günter Schneider 7. August 2016 02:51

Wieder zurück in Peking genossen wir noch ein letztes Wochenende, an dem das Wetter einen Sonntagsbrunch auf einer Terrasse im Sanlitun Village, also gleich in Gehweite unserer Wohnung, zuließ.

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Aber schon darauf sollte der erste Wintereinbruch einen frühen Schnee nach Peking bringen – wie sich später herausstellen sollte, war dies dann aber der einzige Schneefall des gesamten Winters!

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Den Lamas, die vor einem Einkaufszentrum Kindern wie Erwachsenen gleichermaßen gefielen, war dies wohl egal.

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Kurz davor war ich Gastgeber einer Konferenz meiner Kollegen aus der Zentrale sowie aus den anderen Regionen. Da das natürlich mit recht viel zusätzlicher Arbeit verbunden ist, habe ich das in den letzten Jahren stets vermieden. Auf der anderen Seite freute ich mich darauf, Kollegen aus aller Welt “mein” Peking zu zeigen, da doch der eine oder andere noch nie zuvor in China war und – wie so oft! - völlig falsche Vorstellungen von China bzw. Peking hatte.

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Für das eigentliche Meeting buchte ich das relativ neue Four Seasons Hotel – gute Lage, hervorragendes Essen und perfekter Service. Zum Dinner waren wir dann zunächst im berühmten Restaurant Da Dong – wo sich bereits unser ehemaliger Präsident Heinz Fischer für die Ehrengalerie ablichten ließ. Star des Abends war dort natürlich die Peking Ente, aber auch sonst gab es so viele verschiedene Gerichte, dass kein Auge trocken und ganz bestimmt kein Magen leer blieb.

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Für den zweiten Abend wählte ich Copper, die Event-Location des Temple Restaurant Beijing, wo feine westliche Küche serviert wurde. Das Ganze hatte aber dennoch eine ganz klar chinesische Note, da sich das Lokal einerseits inmitten den Gassengewirr der für Peking so typischen Hutongs (gibt es nur hier und nirgendwo sonst auf der Welt!) befindet. Andererseits buchte ich zur Unterhaltung meiner – meist männlichen – Kollegen eine chinesische Mädchentruppe, die uns auf traditionellen chinesischen Instrumenten für die Dauer des Dinners unterhielt.

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Nach dem offiziellen Ende der Konferenz organisierte ich dann noch einen Abend mit meinen ganz speziellen Freunden: Rodrigo aus Brasilien, Laurent aus Frankreich, Dmitry aus Russland, Noboyuki-san aus Japan, David aus Mexiko und Sukhi aus Indien. Zu diesem Anlass gönnten wir uns zunächst einen leckeren Hot Pot – quasi chinesisches Fondue –, um danach gleich gegenüber die ausgesprochen amüsante Bar (“Mei”) des Rosewood Hotels aufzusuchen.

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Dort gibt es täglich bis in frühen Morgenstunden Live-Musik der tollen Haus-Band, hervorragende Cocktails - und natürlich zahlreiche Möglichkeiten zum interkulturellen Austausch. Dmitry ist ein Künstler in der Zubereitung (und Konsumation!) von Sambuca, David begeisterte die chinesischen Mädchen mit seinem Salsa-Hüftschwung, Sukhi mit seinem Turban ist sowieso ein Star – und Noboyuki-san sprach an diesem einen Abend wohl mehr als in all den Jahren zuvor zusammen. Naja, zumindest solange er noch sprechen konnte..

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Ein unvergesslicher Abend und der perfekte Abschluss einer lustigen Woche als Gastgeber in Peking!

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